Backsteingotik - Grevesmühlen
UNTERKUNFT - Grevesmühlen
KONTAKT - Grevesmühlen
ESSEN & TRINKEN - Grevesmühlen
TERMINKALENDER - Grevesmühlen
SEHENSWERTES - Grevesmühlen
GESUNDHEIT - Grevesmühlen
KUNST & KULTUR - Grevesmühlen
ANREISE & VERKEHR - Grevesmühlen
PAUSCHALANGEBOTE - Grevesmühlen
CAMPING - Grevesmühlen
SPORT & FREIZEIT - Grevesmühlen
KARTEN - Grevesmühlen
     
 
  WILLKOMMEN  
 
 

Geschichte

 
 
  Natur aktiv erleben  
 
  Kunst und Kultur  
 
   

Steingewordene Vergangenheit

Überall in Mecklenburg Vorpommern künden schon von weitem die stattlichen Backsteinkirchen als Landmarken vom Stolz dieser Region. Viele prächtige Rats- und Bürgerhäuser aus Backstein erzählen von einer der bewegendsten Epochen dieses Landes.
Den Grundstein legte Heinrich der Löwe. Nachdem der Herzog von Sachsen und Bayern die Slawen zwischen Elbe und Oder 1160 besiegte, initiierte er ein landesweites Besiedlungs- und Aufbauprogramm. Mit Pioniergeist und Unternehmungslust gründeten Handwerker und Kaufleute, Ritter und Bauern, Missionare und Mönche in nur 150 Jahren hunderte Dörfer und über 50 Städte. Zwei Dutzend Klöster und hunderte Kirchen entstanden. Im 13. Jahrhundert übertraf diese ungeheure Entwicklung alles bisher da gewesene. Sowohl der wirtschaftliche Aufschwung als auch die von den Bischöfen vorangetriebene Christianisierung lösten einen immensen Bauboom aus. Da kein abbaubares Material vorhanden war, musste man sich Steine aus Tonerde "backen". Diese roten Backsteine ergaben zusammen mit den grauweißen Mörtelfugen die heute noch überall sichtbare Backstein-Optik.
In Nordwestmecklenburg finden sie neben den Städten, selbst in den entlegensten Dörfern, Kirchen aus Backstein. Sie stehen vielfach für Besichtigungen und Veranstaltungen offen. Mit über 20 sehenswerten Feld- und Backsteinkirchen bietet das Umland von Grevesmühlen eine komprimierten Kirchen- und kunstgeschichtlichen "Lehrpfad" aus acht Jahrhunderten.

Die "Wege zur Backsteingotik"
führen Einheimische
und Gäste durchs ganze Land.

Beginnen Sie Ihre Reise in Nordwestmecklenburg.

Die St. Nikolai-Kirche zu Grevesmühlen ist ein Backsteinbau aus dem 13. Jh. Ihr Turm wies ursprünglich die stattliche Höhe von 92 Metern auf. Beim Großbrand von Grevesmühlen im Jahre 1659 verlor er seine Spitze und musste bis auf seine jetzige Höhe abgetragen werden. Statt Barockaltar und Kanzel, füllt eine Tauffünte aus dem Jahre 1230 den Raum. 1872 wurde eine vom Schweriner Orgelbaumeister Friedrich Friese gebaute Orgel in Betrieb genommen. Die Sommerkonzerte der Kirche laden jährlich mit ihren variantenreichen Klangimpressionen zu einem besonderen Musikerlebnis ein.
Auch die St. Nikolai-Kirche zu Dassow wurde nach den Schutzpatronen der Seefahrer benannt. Ihre ältesten Teile stammen aus dem 13. Jh. und wurden im 16. Jh. Mit dem Turm erweitert. Die barocke Kanzel wurde mit reichem Intarsienschmuck verziert. Besonders sehenswert hier die Gemälde aus dem 17. und 19. Jh. sowie das Betstübchen aus der Renaissancezeit.
Die St. Laurentiuskirche Schönberg stammt aus dem 14. Jh. und ruht auf den Resten aus dem Vorgängerbaues aus dem 13. Jh., von dem auch noch Teile erhalten sind. Wertvolles sakrales Bauwerk ist die Bronzetaufe von 1357. Die Winzer Orgel wurde 1847 eingeweiht. Sie erklang erstmals unter den Händen ihres Erbauers dem Wismaraner Orgelbaumeister Friedrich Wilhelm Winzer und ist die größte heute noch erhalten gebliebene Orgel aus seiner Werkstatt.
Die St. Marienkirche Klütz ist ein frühgotischer Backsteinbau aus dem 13. Jh. Sie ist eine dreischiffige Hallenkirche, deren oberer Turm mit einer Bischofsmütze verglichen wird. Sommerfeste, Konzerte, Ausstellungen und ein Weihnachtsmarkt gehören zu den Veranstaltungen in und rund um die Kirche und heißen ihre Besucher herzlich willkommen.
Weitere Zeugen der steinernen Vergangenheit finden Sie in zahlreichen Schlössern und Herrenhäusern unserer Region. Den größten barocken Schlosskomplex in unverputztem Backstein finden Sie am südlichen Klützer Stadtrand. Hier ließ Hans Kasper Graf von Bothmer, 1732 von Johann Friedrich Künnecke das Schloss Bothmer errichten.
Antworten auf Ihre Fragen zu Thema Backsteingeschichte, sowie Hinweise zu Öffnungszeiten und Veranstaltungen der hier genannten Sehenswürdigkeiten finden Sie bei den Mitarbeitern der Stadtinformationen.

 

     
   
     
     
   
     
   
     
   
     
   
     
 
NACH OBEN | Datenschutz
IMPRESSUM | © 2012 MANET